Presse-Berichte

Die Zahl der von Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) und Legasthenie betroffenen SchülerInnen steigt seit vielen Jahren drastisch an. In Berlin sind die Therapiekosten innerhalb von drei Jahren um 2,66 Millionen Euro gestiegen.

Dies steht im direkten Zusammenhang mit der Einführung der Unterrichtsmethode Schreibens nach Gehör. Vom Bayerische Staatsministerium für Bildung im Jahr 2000 in den Grundschullehrplan aufgenommen und dann von fast allen Bundesländern übernommen.

SchülerInnen werden unterrichtet Wörter so zu schreiben, wie sie sie hören. Da Lautklang und Schriftbild im Deutschen, Englischen und vielen anderen Sprachen nicht übereinstimmen, kann dies nicht funktionieren.

In 2014 zeigte sich das Ausmaß der Katastrophe, 37% - 62% der Drittklässler erfüllen nicht die Mindeststandards, die die Kultusministerkonferenz für die Rechtschreibung festgelegt hat. Dies ergab die Vergleichsarbeit „Vera 3“, an der rund 23.000 Schüler bundesweit teilnahmen.

Sie können demnach maximal „lautgetreu“ schreiben und bringen nur zu Papier, was sie hören. Der „Stuhl“ wird zum „schtul“, das „Fahrrad“ mutiert zum „varat“. 

Unterrichtsmethoden wie „Rechtschreibstrategien“ und „Fibel lernen“, die vor 2000 genutzt wurden und jetzt wieder zum Einsatz kommen sollen, erzeugen statistisch belegt bei 5% –10% der SchülerInnen Rechtschreibprobleme. Bei dem von mir entwickelten Unterrichtskonzept, sind es nur ca. 1 % der SchülerInnen. 

Der Entstehung von LRS/Legasthenie wird so wirkungsvoll vorgebeugt und kostenintensive Förder- und Therapiestunden überflüssig. 

Auch bereits von LRS/Legasthenie betroffene Kinder/Erwachsene, können innerhalb von maximal zehn Einzelförderungen gut lesen und schreiben lernen. 

 




Überlange Therapien

Vom „Arbeitskreis Legasthenie Bayern e.V.“, dem größten Anbieter von Legasthenie-Therapien in Bayern, werden nach eigenen Angaben jährlich ca. 1600 Legastheniker/innen von 100 Diplom-Psychologen in durchschnittlich 60–80 Stunden und über einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren therapiert. Die Erfolgsaussichten sind gering, Infos hier.

 

Gesundheitliche Schäden durch lange Therapien

40% der von LRS und Legasthenie betroffenen Kinder, die sich in Therapien befinden, werden psychisch krank, 24% rutschen ins kriminelle Milieu ab, (Studie der Medizinischen Genetik, Uni Würzburg). Infos hier.

 

 Focus Online, November 2015

Das umstrittene Legasthenie-Märchen. Einfach anders lernen: So schnell will ein Pädagoge Legasthenikern helfen. Um den gesamten Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier .

  

Süddeutsche Zeitung, 19. April 2001

„Hilfe bei Schulproblemen“

Viele Kinder haben so ihre Probleme mit der Schule, ihren Anforderungen und Zwängen. Sie können sich nicht konzentrieren, leiden unter dem ständigen Stillsitzenmüssen, entladen ihren Frust oftmals in Aggressionen gegen Mitschüler. Diese von Eltern und Lehrern häufig beklagten Schwierigkeiten scheinen zuzunehmen, glaubt man den Darstellungen der Medien. [...]. „Bodyawareness“ – ins Deutsche am ehesten mit „Körperbewusstsein“ zu übersetzen – sei ein Programm von Spielen und Übungen, welche den oft überstrapazierten Intellekt ausklammern sollen. [...]. „Zum einen soll dadurch Kindern geholfen werden, die mit unserem Schulsystem nicht zurechtkommen [...]“

Um den gesamten Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.

 

Volksstimme Magdeburg, März 2001

„Elternseminar: ,Helft Kindern, richtige Lernstrategie zu finden‘“ 

[...] Den beiden „Test“-Schülern stellte er zunächst Fragen: „Weißt du, wie du lernst? Was machst du mit den neuen Worten in deinem Kopf?“ Die zögerlichen Antworten bewiesen: „Sie wissen nicht, was in ihrem Kopf passiert!“ Eine weitere Frage: „Weißt du, was die in ihrem Kopf machen, die gut sind in der Schule?“ Auch hier nur Schulterzucken. [....). Es funktionierte perfekt, und das bei Schülern, die große Rechtschreibprobleme haben. Zuvor hatten sie auf die Frage „Wie lernst du?“ noch dem wahlweise hingehaltenen Diktiergerät (Sprache/Gehöhr) gegenüber dem Fotoapparat (Bild/Sehen) den Vorzug gegeben, jetzt begriffen sie, dass die effektivste Lernmehthode [...]

 

Die Münchner Lehrerzeitung, Ausgabe 3/2000

„Schüler, die wissen, wie sie lernen, sind erfolgreicher“

Zunächst muss der individuelle Lernstil von Schülern erkannt und auf die schulischen Anforderungen abgestimmt sein, bevor damit begonnen wird Lehrstoff zu vermitteln, führte der Pädagoge und Psychologe Hr. N. Nicolay aus. Nach seinen Erfahrungen hat Schulerfolg weit wengier mit Intelligenz zu tun, als damit, ob bereits Grundschüer ihre Lernstrategie kennen. Die Schüler, die zufällig eine effektive Lernstrategie nutzen, schreiben gute Noten, die anders Lernenden sind buchstäblich „die Dummen“. Seit 1991 unterrichtet Hr. N. Nicolay das Fach „Lernen lernen“ [...]. Den gesamten Artikel lesen, klicken Sie hier.


 

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